Container - "Bildung"

Pressemitteilung

Zur Situation der Peter-Härtling-Schule

„Container-Kitas gehören für zu viele Eltern in Mainz zum Alltag. Diese Entwicklung ist beunruhigend und untragbar für die Erziehung und Bildung unserer Kinder. Dass jetzt auch noch die Schullandschaft in Containern seine Zukunft findet, ist unwürdig.“, so Semih Cavlak, der stellvertretende Vorsitzende der Finther CDU. Gemeint ist die Peter Härtling-Schule, welche ab nächstem Jahr schon die ersten Kinder in Containern unterrichten muss.
Diese Entwicklungen ärgert vor allem auch den Schulelternbeirat und den Personalrat. Diese hatten bei der vergangenen Ortsbeiratssitzung im Juli ihrem Ärger Luft gemacht und klargestellt, dass es hier sowohl um die Zukunft unserer Kinder gehe als auch um die Gleichberechtigung der einzuschulenden Kinder. Die Planungen der Stadt seien vollkommen unverständlich. „Die Stadt geht in ihren Planungen von einem 10-jährigen Planungshorizont aus. Dies ist fern jeglicher Realität. Man kann heute nicht voraussagen, wie der Bedarf in 10 Jahren sein wird. Laut Stadt wird mit fünf Klassen pro neue erste Klasse gerechnet. Realität sind heute schon sechs oder eher sieben, wenn man anständig unterrichten möchte.“, verdeutlicht Herbert Lengfeld von der CDU die Lage.
„Die Stadtspitze hat über hundert Millionen, um ein ungewolltes Rathaus zu sanieren, aber es ist ihr nicht ein paar Millionen Wert, unsere Kinder in anständigen Klassen zu unterrichten.“, kritisiert der Vorsitzende der CDU-Finthen Nikolas von Stillfried-Rattonitz die Bildungspolitik der Stadtverwaltung scharf.
Die CDU Finthen schließt sich den Forderungen des Schulelternbeirats und des Personalrats an: Die Stadtverwaltung muss eine angemessene und schnelle Lösung für die Probleme der Peter Härtling-Schule garantieren. Es muss schnellstmöglich Planungssicherheit geschaffen und die notwendigen Container für den Schulbetrieb pünktlich bereitgestellt werden.
„Die Bildungspolitik der Ampelkoalition, in der Kinder in Containern lernen müssen, ist bildungsfeindlich und familienunfreundliche Politik.“, resümiert der stellvertretende Vorsitzende der Schüler Union Mainz Joshua Frenz.