Ortsvorsteher Schäfer zum letzten mal Angeklagt

28.02.2019
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Der Fastnachts- und Brauchtumsverein Finther Freiherrn- und Freifrauen e.V.  übt seit vielen Jahren, jeweils am Altweiberdonnerstag, dieses alte Brauchtum, die Entführung des Finther Ortsvorstehers aus. So auch in diesem Jahr. Hierbei wurden die Freiherrn durch Mitglieder der Finther Reservisten und weiterer Garden unterstützt. Tante Anna (Maria Zimmermann) leistete ihm Beistand. Nach seiner Festnahme, dieses Jahr erstmals ohne Halskranz und Ketten wurden ihm seine Fehler und Versäumnisse des letzten Jahres vorgehalten. Chefankläger Frank Becker warf Herbert Schäfer folgende Versäumnisse vor, Es solle mehr Sicherheit für die Kinder der Peter-Härtling-Schule sorgen. Die Anbindung vom Finther Ortsteil Römerquelle und des Layenhofes vor allem am Wochenende an das Mainzer Verkehrsnetz müsse unbedingt verbessert werden.
Ebenso warf man ihm Mängel, was die neue Tennisanlage in der Waldthausenstraße anbetraf vor, Sicherheit, Sauberkeit und Müllabfuhr auf der Römerquelle waren weiteres Anliegen.  Schließlich wurde noch ein Platz für Kinder gefordert.
Ortsvorsteher Herbert Schäfer nahm die Anschuldigungen gelassen entgegen.
Verteidiger Elmar Frey schaffte es durch seine geschickte Verteidigertaktik alle Anschuldigungen gegen  den Orts Chef zu entkräften, so dass der Richter (Max Weil) keine andere Wahl hatte und sprach Herbert Schäfer frei .Frank Becker überreiche ihm als Anerkennung für seine seit 25 Jahren dauernde hervorragende Arbeit für den Stadtteil Mainz-Finthen eine Scherbe mit einem Sympathie Spruch und einen Schäferorden mit Brillanten besetzt,