Pressemitteilung zur Machbarkeitsstudie Freiwillige Feuerwehr Finthen

30.06.2021
Pressemitteilung

CDU Finthen lehnt Standort für Freiwilligen Feuerwehr Finthen in der Uhlerbornstraße ab


Pressemittteilung der CDU Finthen

Umfrage unter Anwohnern wurde durchgeführt

Mit großer Verwunderung hat die CDU Finthen die seitens der Verwaltung veröffentlichte Machbarkeitsstudie zu den möglichen neuen Standorten der Mainzer Feuerwehren mit Blick auf Finthen zur Kenntnis genommen.
Die durch Kölling Architekten BDA erstellt Studie sieht den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in der Finther Uhlerbornstraße in direkter Nachbarschaft eines Wohngebietes und des Ortsfriedhofes vor.

„Liegen die geplanten Neubauten in Drais und in Gonsenheim verkehrsgünstig an einer strategisch günstig gelegenen Kreis- und Landesstraße, sieht die Planung für das Finther Gerätehaus eine enge Anliegerstraße und einen Feldweg als Erschließung vor“, kritisiert der Vorsitzende der CDU Finthen, Marco Müller.

Die CDU Finthen begrüßt das Bestreben der Stadtverwaltung den Standort der Freiwilligen Feuerwehr Finthen aus dem „Alten Ortskern“ an den Ortsrand zu verlagern. Dieser Schritt ist längst überfällig. der Zeitpunkt der Studie ist aus Sicht der CDU richtig, die bauliche Planung gut, lediglich der gewählte Standort stößt in Finthen auf massive Ablehnung.

„Der Vorstand der CDU Finthen lehnt den Standort in der Uhlerbornstraße gänzlich ab und präferiert den Neubau an der zentralen Hauptverkehrsachse L419 in der Nachbarschaft des Waldorfkindergartens in der Flugplatzstraße“, so der CDU Vorsitzende Marco Müller. Zwischen dem Kindergarten der Waldorfschule und der Finther Markthalle bietet sich viel Platz, um ein zukunftsfähiges Feuerwehrgerätehaus zu errichten.

Aus Sicht der CDU ist der Standort an der Flugplatzstraße bedingt durch die gute Infrastruktur die erste Wahl. Zum einen ist der Standort für die Finther Feuerwehrleute verkehrstechnisch gut zu erreichen und zum anderen lassen sich von dort aus Feuerwehreinsätze in alle Quartiere von Finthen sehr gut anfahren. Insbesondere gilt dies auch für Einsätze auf dem Layenhof, der in den nächsten Jahren mit großer Wahrscheinlichkeit durch eine Vielzahl von neuen Wohnbauvorhaben wachsen wird. Gegen den Standort am Friedhof sprechen für die Finther Christdemokraten die räumliche Nähe zur angrenzenden Wohnsiedlung, die Enge der Uhlerbornstraße und die unmittelbare Nachbarschaft zum Friedhof.

„Im Jahr finden auf dem Finther Ortsfriedhof mehr als 120 Bestattungen statt“, sagt Müller. Eine Vielzahl von Trauergästen ist auf Parkplätze angewiesen. Bereits heute ist auf der Uhlerbornstraße kaum ein Parkplatz zu finden und zu Stoßzeiten werden auch auf den angrenzenden Feldwegen Fahrzeuge von Trauergästen abgestellt. Sollte es zu Feuerwehreinsätzen während einer Trauerfeier kommen, würde dies zu unnötigen Konflikten führen. Der Zustand ist bekannt und sorgt bei Bewohnern im Umfeld des Friedhofes bereits heute für Unmut. Für die Durchfahrt der großen Löschfahrzeuge der Feuerwehr müssten zudem Parkplätze entlang der Uhlerbornstraße gänzlich entfallen.

Die CDU Finthen hat daher bei den unmittelbar angrenzenden Anwohnern der Uhlerbornstraße nach Ihrer Meinung gefragt. Von ca. 50 angefragten Haushalten haben in wenigen Tagen 33 Haushalte der CDU Finthen geantwortet. 33 Haushalte lehnten die Bebauung durch die Feuerwehr am Friedhof ab und sprachen sich unisono für den von der CDU Finthen favorisierten Standort in der Flugplatzstraße aus.

„Das Votum der Anwohner bestätigt uns in unserer politischen Haltung. Ein Neubau in der Flugplatzstraße ist die weitsichtigste Lösung im Interesse unseres Stadtteils und der Entwicklungsperspektive des Layenhofs. In der Uhlerbornstraße würde ein Feuerwehrgerätehaus für weiteres Konfliktpotential durch zusätzlichen Lärm und Verkehr an dieser sensiblen Stelle sorgen“, so Marco Müller.

„Wir begrüßen, dass es eine Perspektive für eine Entwicklung und ein räumliches Konzept gibt. Durch die Studie wurde bekannt, dass das mögliche Grundstück etwa 3.500 qm groß sein sollte und die Feuerwehr für ihre Arbeit einen Bedarf an ca. 1.000 qm Netto-Raumfläche hat. „Diese Fläche ist an der Flugplatzstraße darstellbar. Es liegt nun an der Stadt Mainz die Weichen richtig zu stellen und die durch das Gutachten suggerierte Standortentscheidung zu korrigieren“, sagt Müller.

Die CDU Finthen fordert von der Verwaltung die Bedenken des Ortsbeirates und der Anwohner erst zu nehmen und eine Überprüfung Ihres Standortvorschlages zeitnah vorzunehmen.

Mainz, 30.06.2021​


Freundliche Grüße
Marco Müller